Selber fahren

Auf verschiedenen Touren lernt ihr die verborgenen grünen Orte Essens kennen: die Gemeinschaftsgärten, die Kleingärten, einen historischen Bauernhof und einen Ort gärtnerischer Innovation.

Große ADFC-Rundtour

30 km, 4 Orte

Start und Ziel: Vorplatz Grugahalle, (Start: 10 Uhr; Ziel: 17 Uhr)

Auf dieser großen Radtour umrundet ihr mit den Fahrradexperten des ADFC die Orte Essens urbaner Nahrungsmittelproduktion. An vier ausgewählten Highlights macht ihr Station. Gestartet wird am Vorplatz der Gruga-Halle und es geht zuerst zu den Kleingärten in Essen-Altendorf. Die Tour führt euch weiter gen Norden zum Gemeinschaftsgarten „Grüne Oase Reckhammerweg“ in der Nähe der Universität Duisburg-Essen. Weiter geht’s zum ersten Gemeinschaftsgarten in Essen, den Siepengarten im Siepental. Und wer jetzt noch Lust hat, kann kostenlos einen Abstecher in den Kaffeegarten Ruhr machen und sich dort über fairen Welthandel informieren.

Veranstaltet durch ADFC – Kreisverband Essen e.V., kostenlose Teilnahme, max. 99 Personen, keine Anmeldung nötig

Karte und GPX-Daten zur Tour der Klein- und Gemeinschaftsgärten unter www.essen.de/fahrradfreundlich

Strecke Nord

17,5 km, ca. 60 Höhenmeter, 3 Orte

Start & Ziel: Grüne Oase Reckhammerweg

Am den Rand des Uni-Geländes befindet sich der Gemeinschaftsgarten Grüne Oase am Reckhammerweg. Von dort führt die Tour mitten durch den Uni-Campus und die neue Grüne Mitte Essen. Über Fahrradstraßen und Grünstreifen geht es Richtung Hallo-Park. Die Tour führt daran vorbei und über entspannt radelbare Bahntrassen zum Allmende der Bonnekamp-Stiftung. Nach einem Besuch des Experiment Kleingarten von Zollverein mittendrin, welches sich am Rande des UNESCO-Welterbes befindet, führt die Strecke über Verbindungsstraßen durch den Helenenpark, vorbei an dem noch nicht renaturierten Stoppenberger Bach und später entlang der Berne bis zur Gladbecker Straße und zurück zum Startpunkt.

Strecke Ost

13 km, ca. 95 Höhenmeter, 3 Orte

Start und Ziel: Siepengarten

Der erste Gemeinschaftsgarten liegt auf der Strecke: der Siepengarten. Pionier unter den Gemeinschaftsgärten und dennoch nicht alt. Nach dem Besuch geht es ein wenig bergauf Richtung Moltkeviertel bis in die Innenstadt und zum Stadtgarten. Über die West-Route führt die Tour zum Haumanngarten in unmittelbarer Nähe der Uni-Klinik und der Gruga-Trasse. Auf dieser geht es bergab in das Ruhrtal, um zurück zum Siepengarten zu gelangen.

Strecke Süd

21 km, ca. 240 Höhenmeter, 2 Orte

Start und Ziel: KaffeeGarten Ruhr

Weg: Asphalt, Schotter, kurze Steigungen, Rad- und Nebenstrassen, Rad- und Fußweg

Nicht gut für Kinder geeignet: eine bergige Route, immer wieder auch Straßenabschnitte ohne eigenen Radstreifen

Inmitten des Grugaparks (Räder müssen draußen blieben) befindet sich unmittelbar an einem Nebeneingang die Mustergartenanlage mit dem KaffeeGarten Ruhr. Dort beginnt die Tour entlang der Wasser-Route. Ein Teilstück führt entlang der Meisenburgstrasse und biegt dann ab Richtung Wolfsbachtal vorbei an der Sternwarte. Der Wolfsbach mündet zwischen Kettwig und Werden in die Ruhr. Entlang des Ruhrufers geht es weiter bis Werden und zum Gartenhaus Dingerkus. Nun führt der Weg zum Baldeneysee. Über einen Teil der Stadtroute führt die Tour durch den Stadtwald zurück bis zum Ausgangspunkt.

Strecke West

13,5 km, ca. 120 Höhenmeter, 2 Orte

Start und Ziel: Kleingärten in Essen-Altendorf

Wege: Berg- und Talfahrt, Asphalt, Schotter, Straßen

Für Kinder geeignet, wenn sie auch mal ein wenig bergauf fahren mögen

Eine Radtour voller Überraschungen: Die Tour führt erst über die Bahntrasse in Borbeck, dann bergauf und bergab durch viele kleine Nebenstraßen, bis der Steenkamp-Hof erreicht wird. Zurück zum Startpunkt geht es über die Tal-Route zu einer Bahntrasse, die zu den Kleingärten in Essen-Altendorf führt.

Strecke Zentrum

12,5 Kilometer, ca. 60 Höhenmeter, 4 Orte

Start und Ziel: Pflückgärten am Freiraum Weberplatz

Wege: Asphalt, wenig Steigung, Rad- und Nebenstraßen, Rad- und Fußwege, Parks

Für Kinder geeignet (Straßen wenig befahren oder ampelgesteuert)

Vier auf einen Streich: die kürzeste Tour bietet die meiste Abwechslung. Von den Pflückgärten am Freiraum Weberplatz in der Innenstadt geht es in die neue Grüne Mitte und über den zukünftigen RS1 vorbei am Niederfeldsee zum „Lorengarten“. Nach dem Besuch führt die Tour ein kleines Stück zurück, um durch den Krupp-Park dann zum Gemeinschaftsgarten Diergardtstrasse zu gelangen. Durch Wohn- und Industriegebiete gelangt man parallel zur A40 zum Planckgarten. Der Rückweg führt über Nebenstrassen zurück ins Zentrum.