Rinder auf dem Hof Kammesheidt | Copyright: Bauer Kammesheidt

Bauer Kammesheidt

Familienbetrieb in der 7. Generation

Der Hof gehörte früher als Lehngut der Abtei Werden. Urkundlich erwähnt wurde er erstmalig 1476 unter der Bezeichnung "Heyde by dem Timmerscheidt und der Ruten". 1589 als "Kampmanns Heide", 1643 als "auf der Kampmess-Heidt". Daraus entwickelte sich später unser Familienname "Kammesheidt" sowie der Straßenname "Kamisheide". Damals wie heute bewirtschaftet die Familie Kammesheidt den Hof, bereits in 7. Generation.

Die denkmalgeschützten Gebäude, das jetzige Fachwerkhaus und die Bruchsteinscheune, sind ca. 200 Jahre alt. Um arbeitswirtschaftlich den heutigen Anforderungen gerecht werden, hat die Familie in den Jahren 1983, 1989 und 1997 die Stall- und Wirtschaftsgebäude komplett erneuert und erweitert.

Die Familie setzt bei der rindfleischproduktion auf die Mutterkuhhaltung. Dabei zieht jede Kuh ihr eigenes Kalb groß bis zu einem Alter von ca. 9 Monaten. Ab diesem Alter müssen die sogenannten Absetzer ohne Milch nur mit Gras oder Grassilage weiterwachsen. Die Rinder werden extensiv gehalten. Das heißt sie verbringen möglichst viel Zeit auf der Weide, fressen ausschließlich Grasprodukte, wachsen langsam und werden länger gehalten. Für diese Produktionsform sind die natürlicherweise hornlosen Rinderrassen Galloway und Angus prädestiniert und liefern Rindfleisch von bester Qualität und Marmorierung auch ohne Kraftfutter und Mais.