ESSEN 2017

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Die Emschergenossenschaft

Die unterschiedlichen Nutzungsansprüche, die Mensch und Natur an die Emscher haben, in ein nachhaltig vertretbares Gleichgewicht zu bringen – das ist im Wesentlichen die Aufgabe der EMSCHERGENOSSENSCHAFT als Flussmanager der Emscher. Seit mehr als 100 Jahren sind wir für alle Belange rund um die Emscher und ihre Nebenläufe verantwortlich. Dazu gehören Gewässerunterhaltung, Hochwasserschutz, Abwasserbeseitigung und Regen- und Grundwassermanagement wie auch die Renaturierung der Emscher und Planung, Beratung und Durchführung aller Maßnahmen, die für den Emscher-Umbau erforderlich sind.

Die EMSCHERGENOSSENSCHAFT wurde 1899 als erster deutscher Wasserwirtschaftsverband gegründet und stand Pate für eine ganze Reihe weiterer Wasserverbände, darunter für den LIPPEVERBAND. EMSCHERGENOSSENSCHAFT und LIPPEVERBAND haben von Anfang an eng kooperiert und arbeiten in einer einheitlichen Organisationsstruktur zusammen.

Regionalverband Ruhr (RVR)

Der Regionalverband Ruhr (RVR) mit Sitz in Essen ist der Zusammenschluss der 11 kreisfreien Städte und vier Kreise in der Metropole Ruhr mit rund 5,1 Millionen Einwohnern. Der RVR ist als Regionalplanungsbehörde für die Regionalplanung in der Metropole Ruhr zuständig. Die Verbandsversammlung entscheidet als Regionalrat über die Änderungen und Neuaufstellung des Regionalplans im Verbandsgebiet. Zudem ist der RVR Träger bedeutender Infrastrukturprojekte wie der Route der Industriekultur und dem Emscher Landschaftspark. Zu seinen gesetzlichen Aufgaben gehören die regionale Wirtschafts- und Tourismusförderung sowie die Öffentlichkeitsarbeit für die Metropole Ruhr. Zusammen mit seinen kommunalen Partnern trägt er die sieben Revier- und Freizeitparks. Der RVR erhebt zudem Geo- und Klimadaten über die Region und stellt sie seinen Mitgliedskommunen u. a. für planerische Zwecke zur Verfügung. Zum RVR gehören die Städte Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Hamm, Herne, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen und die Kreise Recklinghausen, Unna, Wesel und Ennepe-Ruhr.

Ruhrverband

Mit seinen rund 1.000 wasserwirtschaftlichen Anlagen darunter 13 große Seen und mehr als 60 Kläranlagen sorgt der Ruhrverband dafür, dass Wasser in ausreichender Menge und in hervorragender Qualität für die Versorgung von 4,6 Millionen Menschen im Ruhrgebiet und darüber hinaus zur Verfügung steht. Die Ruhr und ihre Nebenflüsse werden unabhängig von politischen Verwaltungsgrenzen als Einheit bewirtschaftet. Nur so ist ein fairer Ausgleich zwischen den diversen Nutzungen und Interessen an den Flüssen und Seen gewährleistet. Das spart Kosten und dient den Menschen und der Umwelt.
Der Ruhrverband wird sich mit den Projekten „Baden im Baldeneysee“, „Errichtung einer Fischaufstiegshilfe am Wehr Baldeney“ und der Präsentation der historischen Sammlung der Ruhrwasserwirtschaft im Essener St. Annental aktiv als Partner in die Aktivitäten rund um „Essen 2017 – Grüne Hauptstadt Europas“ einbringen.

Runder Umwelttisch Essen (RUTE)

1993 trafen sich umweltinteressierte Bürgerinnen und Bürger unterschiedlichster Gruppierungen zu einem ersten informellen Erfahrungsaustausch im Borbecker Bethesda-Krankenhaus. Somit war der heutige Runde Umwelttisch Essen (RUTE) geboren, eine besondere ehrenamtliche Struktur, die der Grünen Hauptstadt 2017 schon früh den Weg bereitet hat. Inzwischen sind weit über 20 nationale und internationale Organisationen wie Greenpeace, NABU, ADFC und Transition Town dabei. Die Ziele des RUTE liegen insbesondere darin, die Arbeit der Verbände schneller abzustimmen, einen besseren Informationsaustausch zu gewährleisten sowie Natur- und Umweltschutz eine anerkannte Lobby zu bieten. Oberstes Prinzip der RUTE-Mitglieder ist nach wie vor ihre Überparteilichkeit, denn sie diskutieren mit allen Parteien und Institutionen zum Thema Umweltschutz. Im Hinblick auf die Grüne Hauptstadt 2017 besteht die RUTE-Vereinigung darauf, dass nachhaltige Schritte eingeleitet werden, die weit über das Jahr 2017 hinausreichen.