Der Niederfeldsee in Altendorf | Copyright: Jochen Tack
ESSEN 2017

FAQ

Wie kann Essen Grüne Hauptstadt sein? Hier ist es doch gar nicht so grün!

Doch! Was viele nicht wissen: Essen ist die grünste Stadt in NRW und die drittgrünste Stadt Deutschlands. Der Grün- und Freiflächenanteil der Stadt Essen liegt bei 53%. Die Stadt Essen unterhält unter anderem 718 Grünanlagen, einschließlich Grugapark, 436 Spielplätze und rund 1750 ha Wald sowie 80 Sportanlagen.

Wem das noch nicht grün genug ist, der kann selbst dazu beitragen, dass unsere Stadt noch grüner wird – mit Pflanzungen im eigenen Vorgarten zum Beispiel. Weitere Beteiligungsmöglichkeiten gibt es unter dem Menüpunkt Mitmachen.

Warum investiert die Stadt Essen so viel Geld in dieses Projekt?

Der Großteil des benötigten Geldes wird für die Vorbereitung und Umsetzung des Programms für das Grüne Hauptstadt-Jahr 2017 fällig, auch für die durch die EU vorgegebenen Veranstaltungen wie die Auftaktveranstaltung Anfang 2017, Green Week, Award Ceremony Juni 2017, Abschlussveranstaltung Ende 2017 und mindestens sechs weitere internationale und europäische Fachveranstaltungen.

Durch Beschlüsse des Landes und des Bundes wurden 6 Million Euro Landesmittel für die Jahre 2016 bis 2018 und 1 Million Euro Bundesmittel für das Jahr 2016 avisiert. Hiervon sind durch Herrn Landesminister Johannes Remmel 2,25 Millionen Euro für das Jahr 2016 bewilligt worden.

Zusätzlich setzen wir auf die Partner in Essen und der Region. Derzeit befasst sich das Projektteam mit der Akquise von Sponsorengeldern.

Die Finanzierung des Projektes stützt sich demnach auf drei Säulen:

• Eigenmittel der Stadt Essen (5 Millionen Euro)
• Öffentliche Fördermittel von Land/Bund/EU (bisher ca. 6 Millionen Euro)
• Einnahmen aus Sponsoring (geplant sind 2,5 Millionen Euro)

Was passiert mit dem Müll in meiner Wohngegend?

Egal ob es um einen Sperrmüllhaufen geht, der schon seit Wochen existiert, einen stark verschmutzten Spielplatz in der Nähe oder um nicht geleerte Mülltonnen – die Initiative „Essen pico-bello“ ist die erste Anlaufstelle für die Sauberkeit in unserer Stadt.

Anregungen, Beschwerden oder Meldungen können online über eine Maske eingegeben werden: www.essen-pico-bello.de

Die Aktivitäten des pico-bello-Teams greifen allerdings nur dann, wenn auch Essener Bürgerinnen und Bürger ihre Verantwortung beim Thema Sauberkeit wahrnehmen.

Also unterstütze pico-bello, indem du deinen Müll ordnungsgemäß entsorgst. So kannst du dazu beitragen, die Gebühren für Straßenreinigung und Müllabfuhr stabil zu halten. Außerdem vermeidest du durch den richtigen Umgang mit Müll Verwarnungs- oder Bußgelder.

Warum werden in meiner Straße Bäume gefällt?

Ohne Grund werden hier natürlich keine Bäume gefällt. Es gibt zum Beispiel kranke Bäume, die mit der Rosskastanienminiermotte, dem Pseudomonas Bakterien, dem Eichenprozessionsspinner oder mit Massaria befallen sind. Diese müssen aus Sicherheitsgründen entweder bearbeitet oder im schlimmsten Fall gefällt werden. Auch bei verschiedenen Baumaßnahmen kann es vorkommen, dass Bäume gefällt werden müssen.

Zum Schutze der Bäume hat die Stadt Essen übrigens eine Baumschutzsatzung erlassen. Unter besonderem Schutz steht eine Reihe von Bäumen in Essen, die als Naturdenkmale festgesetzt sind. Es handelt sich dabei um besonders schützenswerte Einzelbäume und Baumgruppen, die aufgrund des Alters, ihrer Erscheinung oder Baumart den Schutz als Naturdenkmal genießen. Für jeden geschützten, entfernten oder zerstörten Baum nimmt die Stadt Essen Ersatzpflanzungen vor.

Baumpflanzungen gehören zum täglichen Geschäft von Grün und Gruga Essen. Mit dem Projekt „Mein Baum für Essen“ wurden nach dem Sturm Ela knapp eine Million Euro gespendet. Von diesen Spenden konnten im Stadtgebiet bereits 1800 Jungbäume gepflanzt werden. Im Grugapark Essen, gibt es zudem die Möglichkeit, Bäume zu bestimmten Anlässen (Geburt, Hochzeit, Schul,- oder Firmenjubiläum etc.) zu pflanzen. Auch im Grugapark konnten nach dem Sturm Ela dank der zahlreichen Spenden von Unternehmen, Vereinen und Privatpersonen viele neue Bäume gepflanzt werden.

Mehr Infos zu den Bäumen in der Stadt gibt es hier.

Ich habe kein Fahrrad! Wie kann ich trotzdem die Radwege in Essen nutzen?

Mit dem Fahrradverleihsystem metropolradruhr kann man das gesamte Ruhrgebiet erkunden. Die metropolradruhr-Fahrräder stehen rund um die Uhr zur Verfügung. Einfach ein Fahrrad an einem Standort ausleihen und an einer anderen offiziellen Station wieder abgeben.

Alle Informationen – auch zur Registrierung – gibt es unter www.metropolradruhr.de/de/essen/

Oder frage doch mal Nachbarn oder Freunde, ob sie dir ihr Fahrrad leihen!

Ich würde mein Auto gern stehen lassen, aber ein Ticket für den ÖPNV ist mir einfach zu teuer. Euer Tipp?

Wer viel mit dem ÖPNV unterwegs ist, sollte sich für ein AboTicket entscheiden. Das ist meist deutlich günstiger als Einzelfahrscheine. Mit einem Abo der EVAG bekommt man zudem Vergünstigen bei metropolradruhr und CarSharing-Anbietern.

Wer mit Bus oder Bahn zu seiner Arbeitsstelle fahren möchte, kann nach einem FirmenTicket fragen. Unternehmen können dies bei der EVAG bestellen, sobald eine Abnahmemenge von 50 Abonnements erreicht ist. Das FirmenTicket gilt für einen ganzen Monat im entsprechenden Geltungsbereich. Mehr Infos unter www.evag.de

Die wohl günstigste und gesündeste Alternative zum Auto ist das Fahrrad. In Essen gibt es fast 300 Kilometer Radwege, die durch das gesamte Stadtgebiet führen. So kommt man schnell von A nach B und tut etwas für seine Gesundheit. Umsteigen lohnt sich!

Übrigens: ab sofort gibt es das Handyticket ab 1,36 €.

Wo kann man in Essen nachhaltig einkaufen?

Alle Anbieter für nachhaltige Ernährung sind im Lebensmittelführer von Transition Town zusammengefasst.

Fragen und Antworten

Bei weiteren Fagen zur Grünen Hauptstadt wende dich an uns.

Projektbüro Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017
Brunnenstraße 8
45128 Essen

Telefon: 0201 88-82301
E-Mail: info@egc2017.essen.de
Internet: www.essengreen.capital

oder schreibe uns über das Kontaktformular.